In den USA ist heute „Columbus Day“, somit Feiertag und für alle frei. Jerry ist zu Hause und wir können alle ausschlafen. Keine Termine oder Vorhaben am frühen Morgen.
O.K., die innere Uhr schaltet um 8:00 Uhr den Wecker an. Wir frühstücken alle gemütlich und überlegen uns wie wir den freien Tag am Besten nutzen können. Die Entscheidung fällt auf Mt. Vernon den ehemaligen Landsitz von George Washington, dem ersten Präsidenten der USA. Die Fahrt dauert nicht so lange, da Mt. Vernon am Potomac River direkt vor den Toren Washingtons liegt.
O.K., die innere Uhr schaltet um 8:00 Uhr den Wecker an. Wir frühstücken alle gemütlich und überlegen uns wie wir den freien Tag am Besten nutzen können. Die Entscheidung fällt auf Mt. Vernon den ehemaligen Landsitz von George Washington, dem ersten Präsidenten der USA. Die Fahrt dauert nicht so lange, da Mt. Vernon am Potomac River direkt vor den Toren Washingtons liegt.
Kurz vor Erreichen des Ziels fallen uns Unmengen an Reisebussen auf, die am Straßenrand geparkt sind. Ob es eine gute Idee war am Feiertag ein beliebtes Ausflugsziel zu besuchen? Ja, durchaus. Der Eintritt ist schnell bezahlt da alle Kassen am Eingang besetzt sind. In Mt. Vernon selbst verteilt sich die Masse sehr gut, da das Gelände sehr groß und weitläufig ist. George Washington selbst war vor seiner Miltär- und Politikerkarriere Farmer. Auf Mt. Vernon befinden sich somit viele Anbauflächen und Anlagen in denen das Angebaute verarbeitet wurde. Er hat sich dabei als eine Art Pionier hervorgetan, da er immer auf der Suche nach Verbesserungen war um die Effizienz seiner Felder zu steigern. Wie zur damaligen Zeit üblich besaß auch Washington Sklaven. Insgesamt 36 verrichteten für ihn Dienste. Neben der Feldarbeit mussten sie im Stall, der eigenen Schuhmacherei oder im Haus arbeiten. All diese Gebäude sind zu besichtigen sowie die Hütten der Sklaven.
Auf dem Gelände befinden sich auch die letzte Ruhestätte, sowie eine Familiengruft.
Neben dem Hauptgebäude befinden sich diverse Nebengebäude, wie verschieden Ställe, Garagen, Schuhmacherei und andere Gebäude in denen Handwerksarbeiten verrichtet wurden. Man könnte meinen in einem kleinen Dorf zu stehen.
Einer der Höhepunkte auf Mt. Vernon ist das Wohnhaus Washingtons. Deshalb kommen alle dorthin. Wie erwähnt, es ist Feiertag und somit die Schlange am Eingang des Hauses sehr lang. Wie warten beinahe eine ¾ Stunde. Heute ist ein kalter Tag und die Kälte mach sich beim Warten besonders bemerkbar.
Trotz der länge der Schlange geht es immer schrittweise voran. In dieser Schlange bleibt man auch im Haus und wird auf diese Weise hindurch geführt. An einzelnen Punkten stehen Mitarbeiter und erklären in welchen Raum man sich gerade befindet und was in den angrenzenden Räumen zu sehen ist. Das Haus ist ein typisches Farmerhaus des 17./18. Jahrhunderts. Man bekommt Esszimmer, Schlafzimmer, sowie George Washingtons Arbeitszimmer und die Küche zu sehen.
Max ist seit geraumer Zeit quengelig und wir durchgefroren, so dass wir uns alle auf den Weg nach Hause machen, aber nicht ohne vorher noch eine riesige Schokotorte zu kaufen, denn zum Lunch gab es nichts und Hunger macht sich breit. Max bekommt seinen Mittagsschlaf und Jerry macht heiße Schokolade mit Marshmallows. Zusammen mit der über allen Maßen süßen Schokotorte der absolute Zuckerflash. Nach einem Stück sind wir pappsatt und zwar mehr als. Müdigkeit stellt sich ein und jetzt tun wir es Max gleich und verschwinden alle für einen Mittagsschlaf. Nach zwei Stunden wache ich auf und könnte weiterschlafen. Satt bin ich immer noch. Den anderen geht es nicht anders. Trotzdem machen wir uns zum Dinner auf den Weg zum nahegelegenen Italiener. Ein hoch auf das DoggyBag, denn niemand von uns schafft auch nur annähernd seinen Teller leer zu essen. Da der Magen nun noch voller ist und die Müdigkeit nicht wirklich verschwunden, endet der Abend ziemlich früh.
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