Der Tag des Abflugs ist angebrochen. Irgendwie freue ich mich auf zu Hause, die gewohnte Umgebung, die Katzen, die Schildkröten und natürlich den kleinen Mann. Andererseits würde ich gern hier bleiben, bei meiner Schwester, meinem Schwager, meinem Neffen. Doch Urlaub ist ja gerade dazu da, sich zu erholen und etwas anderes als den Alltag zu erleben. Hätte man diesen Zustand tagtäglich wäre es auch nur noch Alltag. Und das Besondere würde verloren gehen. So war auch dieser Urlaub wieder etwas Besonderes. Wir denken gerne daran zurück. Doch noch ist der letzte Urlaubstag nicht zu Ende. Ganz im Gegenteil. Er wird rein Datumstechnisch der längste Tag, denn er reicht immerhin vom 14. zum 15. Oktober. Am Mittwoch fliegen wir los, am Donnerstag kommen wir an.
Der Tag startet wie fast schon gewohnt um 8:00 Uhr mit einem Frühstück. Es gibt Pancakes mit Ahornsirup. Hmm … Anschließend beginnt das Packen der Koffer. Um 10:30 Uhr ist alles gepackt und verstaut. Wir haben aber noch genau 3 Stunden bis zur Abfahrt. Und jetzt?
Corinna und Jerry brauche noch etwas zu Essen für den Zwerg, sowie einen Schlafanzug. Also machen wir uns auf den Weg nach Ft. Belvoir. An der Passkontrolle schaut der Scherheitsmensch etwas ungläubig auf unsere deutschen Pässe. Tja, Jung, man lernt immer wieder dazu. Im Commissary, dem Stützpunkteigenen Supermarkt sind Gläschen und O-Saft schnell gefunden. An der Kassen erlebt man eine schöne Parallele zu Deutschland. Was bei uns die älteren Herrschafen sind, die an der Kassen Cent um Cent aus ihrem Portemonaie zusammen suchen, sind in den Staaten ältere Herrschaften, die einen Scheck ausstellen. Beides geht gemächlich vonstatten. Bloß keine Eile. Ein Glück, wir haben keine. Auf dem Parkplatz schlägt Max, beim Versuch alleine zu laufen, der länge nach hin. Dabei landet er mit dem Kopf genau auf der Stelle, die er bereits zweimal zuvor in den letzten 1 ½ Wochen getroffen hat. Das Horn am Kopf schwillt in sekundenschnelle an. Laufen ist halt nicht einfach. Armer Zwergi.
Direkt neben dem Supermarkt ist das Exchange, das Army-Karstadt. Allerdings findet sich nicht wie erhofft ein schicker kleiner Schlafanzug für Zwergi, so dass wir unverrichteter Dinger wieder abziehen. Zu Hause angekommen ist die Zeit auch da um die Koffer einzuladen und sich auf den Weg Richtung Airport zu machen.
Der Schalter von Air France ist sofort gefunden. Die Schlange davor ist ziemlich lang und wir ärgern uns, das Check In nicht am Abend zuvor im Internet vorgenommen zu haben, denn an diesem Schalter steht niemand und so tolle Automaten wir am Flughafen Hamburg gibt es hier auch nicht. Dafür hat der nette Mann am Schalter auch mehr als eine Minute Zeit um Check In und Gepäckaufnahme durchzuführen.
Zum Abschluss gibt es noch eine Starbucks-Kaffee
Der Tag startet wie fast schon gewohnt um 8:00 Uhr mit einem Frühstück. Es gibt Pancakes mit Ahornsirup. Hmm … Anschließend beginnt das Packen der Koffer. Um 10:30 Uhr ist alles gepackt und verstaut. Wir haben aber noch genau 3 Stunden bis zur Abfahrt. Und jetzt?
Corinna und Jerry brauche noch etwas zu Essen für den Zwerg, sowie einen Schlafanzug. Also machen wir uns auf den Weg nach Ft. Belvoir. An der Passkontrolle schaut der Scherheitsmensch etwas ungläubig auf unsere deutschen Pässe. Tja, Jung, man lernt immer wieder dazu. Im Commissary, dem Stützpunkteigenen Supermarkt sind Gläschen und O-Saft schnell gefunden. An der Kassen erlebt man eine schöne Parallele zu Deutschland. Was bei uns die älteren Herrschafen sind, die an der Kassen Cent um Cent aus ihrem Portemonaie zusammen suchen, sind in den Staaten ältere Herrschaften, die einen Scheck ausstellen. Beides geht gemächlich vonstatten. Bloß keine Eile. Ein Glück, wir haben keine. Auf dem Parkplatz schlägt Max, beim Versuch alleine zu laufen, der länge nach hin. Dabei landet er mit dem Kopf genau auf der Stelle, die er bereits zweimal zuvor in den letzten 1 ½ Wochen getroffen hat. Das Horn am Kopf schwillt in sekundenschnelle an. Laufen ist halt nicht einfach. Armer Zwergi.
Direkt neben dem Supermarkt ist das Exchange, das Army-Karstadt. Allerdings findet sich nicht wie erhofft ein schicker kleiner Schlafanzug für Zwergi, so dass wir unverrichteter Dinger wieder abziehen. Zu Hause angekommen ist die Zeit auch da um die Koffer einzuladen und sich auf den Weg Richtung Airport zu machen.
Der Schalter von Air France ist sofort gefunden. Die Schlange davor ist ziemlich lang und wir ärgern uns, das Check In nicht am Abend zuvor im Internet vorgenommen zu haben, denn an diesem Schalter steht niemand und so tolle Automaten wir am Flughafen Hamburg gibt es hier auch nicht. Dafür hat der nette Mann am Schalter auch mehr als eine Minute Zeit um Check In und Gepäckaufnahme durchzuführen.
Zum Abschluss gibt es noch eine Starbucks-Kaffee
und Zwergi bekommt von Tante Angela einen Luftballon mit Nemo geschenkt, der sogar in der Luft schwebt. 
Die Tante ist die Beste. Jedenfalls hat der Kleinste keine Augen und keine Zeit für etwas anderes. Schon gar nicht für die Verabschiedung. Ein letztes Mal winken wir den Dreien und machen uns auf den Weg in Richtung Sicherheitskontrolle.
Hier trifft uns der Schlag. Irre viele Menschen reihen sich in zwei Schlangen ein. Ach du lieber Gott. Das Boarding beginnt doch in 30 Minuten. Das schaffen wir nie, ist unser erster Gedanke. Doch die Kontrolle ist vorbildlich organisiert. Videotafeln weisen darauf hin, was alles gescannt werden muss und dementsprechend in die Plastikbox zu legen ist. Sie schiebt sich die Reihe Meter um Meter nach vorn. Wir erreichen rechtzeitig unseren Flieger. Zwar sitzt der Großteil der Menschen schon, so können wir in Ruhe zu unserer Reihe vor.
Der Flug ist zwischendurch etwas unruhig, doch das Essen stimmt und es werden regelmäßig Getränke gereicht. Früher als geplant erreichen wir Paris, dank Rückenwind.
Kühle 1°C erwarten uns und auch sonst ist hier alles der Temperatur entsprechend. In den Staaten waren beinahe alle nett und freundlich. Vielleicht kann man es oberflächlich finden, doch einem wird meistens ein Lächeln entgegen gebracht. Es wird einem geholfen, wenn man fragend in der Weltgeschichte steht.
Doch hier in Paris ist das genaue Gegenteil. An der Passkontrolle kein „Hallo“ oder gar ein Blick. Hein Dattel quatscht mit seine Kollegen nebenan, ohne einmal den Kopf in unsere Richtung zu drehen. Während wir beim Hinflug von einem Terminal zum anderen mit einem Shuttle gebracht wurden und die Ausschilderung einen direkt zum Shuttle führte, laufen wir den kilometerlangen Weg. Rolltreppen funktionieren und funktionieren mal nicht. Irgendwie beschleicht mich auch das dumme Gefühl, dass wir bestimmt wieder einen Sicherheits-Check über uns ergehen lassen müssen, weil links und rechts Wege raus aus dem Flughafen und rein in den Pariser Morgen sind. Nach dem Gefühl den Weg über den Atlantik zu Fuß zurückgelegt zu haben, erreichen wir unseren Terminal und siehe da, eine erneute Sicherheits-Kontrolle. Eine kleine Schlange hat sich gebildet. Wir reihen uns ein. Glauben wir zumindest. Unverständliche Worte dringen an unsere Ohren. Vermutlich wollen sie sagen, stell dich am Ende der Schlange an. Wir antworten in freundlichen deutsch, dass wir das gemacht haben, denn 20 Meter Abstand zum Vordermann ist für den Normalreisenden nicht zwingend als Schlange auszumachen. Um zu verhindern, dass sich jemand zwischen sich und dem 20 Meter entfernten Vordermann drängelt ist aufrücken sehr hilfreich.
Die Schlange vor dieser Sicherheitskontrolle ist nur 1/100stel so lang wie in Washington. Doch wir brauchen genau so lange, um hinter die Sicherheitsleute in den Bereich der Gates zu gelangen. Pro Gate stehen ca. 20 Sitzplätze zur Verfügung, die natürlich schon besetzt sind. Wir können Hamburg kaum erwarten, sind völlig übermüdet, da wir bisher kein Auge zugemacht haben und stehend K.O.
Als wir um kurz nach 9:00 Uhr am Donnerstag Hamburg erreichen sind wir erleichtert. Koffer sind da, Zoll ignoriert uns. Hamburg hat uns wieder!
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