Am Abflugschalter ist nicht viel los. Dafür muss jetzt alles vom Passagier gemacht werden. Flug eingeben, Boardingkarte ausdrucken, freundlich sein.
Ab jetzt muss sich jeder selber einchecken. Das ist Verbesserung des Services. Du kannst sogar deinen Flug annullieren. Ob dann allerdings unten statt der Bordkarte Geld rauskommt haben wir mal lieber nicht ausprobiert. Die Banderole macht ein überaus freundlicher Angestellter um den Koffer. Mit all seiner Freundlichkeit gibt er uns zu verstehen, dass er genau 1 Minute für uns Zeit hat und den Kofferanhänger jetzt nicht mehr ausfüllen können. Ich bin dein Kunde, ich bezahl deinen Scheiß Job hätte man ihm eigentlich entgegenhalten müssen.
Anschließend wird mit Angelas Eltern noch ganz kurz und nett gefrühstückt, bevor es durch die Sicherheitskontrolle geht.
Der Flug nach Paris ist O.K. Die Sitze sind eng & schmal. Charles de Gaulle liegt ziemlich außerhalb von Paris, so dass ein Blick auf den Eiffelturm uns leider verwehrt bleibt. Dafür ist der Flughafen irre groß. Der Flieger fährt einmal um den Pudding zur Landeposition. Anschließend müssen wir mit dem Bus über den halben Flughafen fahren, um zu unserem Abfluggate zu gelangen.
Dann wir unser Flug aufgerufen. Wir reihen uns brav in die Schlange ein und warten. Nach 10 Minuten des Wartens kommt eine Durchsage: der Flug verspätet sich. Wie jetzt? Der Flieger steht doch schon da. Einfach reingehen, hinsetzen, Startknopf drücken, los geht’s. Eine wirklich freundliche Dame erklärt uns dann, dass in England die Flugüberwachung nicht funktioniert. Ob jetzt der Computer kaputt ist oder die Engländer streiken, ist leider nicht so klar. Jedenfalls wird für die nächsten 3 Stunden nichts passieren. Wir setzen uns und während ich noch eine SMS schreibe beginnt das Boarding. Ähh … muss man jetzt nicht wirklich verstehen. O.K. wieder einreihen in die Schlange. An Bord warten wir allerdings eine Stunde auf den Abflug. Der Pilot wählt eine andere Route. Auf dem Weg zur Startbahn stehen wir wieder in der Reihe. Diesmal lauter Flugzeuge.
Der Flug ist für mich ziemlich schrecklich. Ich habe Kopfschmerzen, Magenkrämpfe und mir ist übel. Das Essen lädt zu Blähungen ein. Meine Sitznachbarin vor mir bringt ihre Lehne so weit nach hinten, so dass ich ihren Kopf streicheln kann. Schlafen funktioniert auch nicht richtig und irgendwie mach das ganze Sitzen die Glieder steif.
Als wir endlich gelandet sind, freut uns die kurze Schlange bei der Einlasskotrolle. Aber unsere im Internet durchgeführte Prozedur zur Einreise in die USA ist die Bradley, dem nett-nuschelnden Beamten, nicht bekannt. Die grünen Scheine (also nicht das Geld) sind das was zählt. Und der blaue für irgendwas anderes (naja, sie wollen wissen, was wir so mitbringen).
Doch dann sind wir endlich durch. Corinna, Jerry & Max sind da und alles ist gut. Zu Hause angekommen gibt’s erstmal eine Hausbesichtigung zur Orientierung und HotDogs zur Stärkung (der Männer). Anschließend frisch machen und relaxen
Abends wird gegrillt (mmmhhh lecker) und um 20:00 Uhr fallen die Augen zu.
Gute Nacht.
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